Autor: bergischgruen

  • Wie geht es weiter?

    Das mit dem Bürgerbudget hat nicht ganz geklappt. Danke für Eure Stimmen! Wir unterstützen derzeit das Carl Fuhlrott Gymnasium beim Entsiegeln und Bäumepflanzen auf dem Schulhof. Wir gestalten einen Flyer für Kinder und Jugendliche … also nächstes Jahr geht es sicher weiter!

    Flächen für Wuppertal vorschlagen!

  • Bis zum 18. September: Abstimmen fürs Bürgerbudget!

    Bis zum 18. September: Abstimmen fürs Bürgerbudget!

    Es läuft die finale Abstimmungsphase. Und das tolle ist, ihr habt 5 Stimmen zu verteilen. Bitte denkt dran, wenn ihr wirklich für Abpflastern stimmen wollt, solltet ihr die übrigen Stimmen nicht für besser platzierte Ideen davor abgegeben.

    Zum Abstimmen muss man sich einmal mit E-Mail-Adresse registrieren bzw. anmelden. Ende September gibt es dann das Ergebnis …

    • Befreit die Böden! Abpflastern – ein Wettbewerb zur Entsiegelung der Stadt – Gemeinschaftliche Initiative von: INSEL Kulturgarten, Zukunft und Natur e.V. – Team talbuddeln, MACHBAR ReparaturCafé + Nachhaltigkeit e.V., Menschen- und Naturfreunde Scharpenacken, NABU Wuppertal, Aufbruch am Arrenberg, Der Berg blüht, Verbraucherzentrale Wuppertal … und wer sonst noch mitmachen will!

    Stimmt ab, macht Werbung!

    Schön wäre es, wenn ihr per Mail und Social Media kräftig die Werbetrommel rührt. Schickt diese Infos an nette Menschen weiter und teilt Posts auf Social Media. Dann haben unsere Ideen eine echte Chance auf Verwirklichung.

    Wenn jemand von euch noch darüber hinaus diese Ideen unterstützen und mitmachen will, freuen wir uns, wenn ihr euch meldet. Das gibt uns zusätzlichen Rückenwind!

    Wir hoffen auf Eure Stimmen!

    Wer mit dem Abpflastern nicht bis zum nächsten Jahr warten will, kann jetzt schon seine entsiegelte Fläche melden!

  • Maßnahmen zur Entsiegelung – Einfach & wirkungsvoll

    Maßnahmen zur Entsiegelung – Einfach & wirkungsvoll

    1. Imposante Solitärpflanzen: Entferne 1-3 Pflastersteine an Hauswänden, Zäunen oder Wegen und setze anspruchslose, aber imposante Pflanzen wie Stockrosen, Königskerzen oder Nachtkerzen.
    2. Saum aus Wildpflanzen und Bodendeckern: Lockere einen schmalen Streifen von Pflastersteinen am Rand auf und bepflanze ihn mit trittfesten Bodendeckern (Thymian, Mauerpfeffer) oder Wildpflanzen (Blaukissen, Sand-Nelke) für einen natürlichen Übergang.
    3. Sickerbeet am Regenfallrohr: Leite das Regenwasser vom Fallrohr in eine eigens dafür angelegte, vertiefte Fläche. Das Beet versorgt Pflanzen mit Wasser und entlastet die Kanalisation. Ein Bodenablauf als Überlauf schützt bei Starkregen.
    4. Baumscheiben vergrößern: Entsiegele die Fläche um den Baum herum bis zum Kronenrand, um die Wurzeln mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Eine Ringbewässerung kann zusätzlich angelegt werden.
    5. Mittelstreifen mit Schotterrasen: Begrüne den Mittelstreifen einer Einfahrt mit einem speziellen Schotterrasen-Gemisch. Das ermöglicht die Befahrbarkeit und gleichzeitig die Versickerung von Regenwasser.
    6. Einzelne Fugen entsiegeln: Erweitere die Fugen in Pflasterflächen und fülle sie mit Erde, um kleine Fugenpflanzen wie Sternmoos oder Thymian ansiedeln zu können.
    7. Wege mit Kies oder Holzhackschnitzeln: Ersetze wenig genutzte, versiegelte Gartenwege durch einen wasserdurchlässigen Belag wie Kies, Splitt oder Holzhackschnitzel.
    8. Punktuelle Ableitungen an Wegrändern: Entferne gezielt einzelne Randsteine oder Pflastersteine, um kleine Ableitungen in angrenzende Beete und Rasenflächen zu schaffen.

    Wir freuen uns, wenn wir dich inspirieren können. Hilf auch anderen dabei, aktiv zu werden und teile deine Erfolge mit uns! Schick uns gerne Bilder deiner entsiegelten Flächen, damit wir sie hier auf unserer Website veröffentlichen können. So hilfst du, auch andere zu motivieren.

  • Standortpotenziale für Pflanzen

    Standortpotenziale für Pflanzen

    Wenn du Versiegelungen entfernst, stößt du in der Regel auf verschiedene Schichten aus Schotter, Splitt, Sand oder ähnlichen Materialien. Diese Schichten wurden sorgfältig verdichtet, um eine stabile und tragfähige Oberfläche zu schaffen. Der darunterliegende Boden ist oft lehmig und ebenfalls stark verdichtet.

    Das Abpflastern legt also einen verdichteten und nährstoffarmen Boden frei. Das schafft eine Herausforderung, aber auch eine Chance für spezielle Pflanzenarten.

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  • Gartenkunst fürs Abpflastern – Pollinator Pathmaker

    Das Projekt „Pollinator Pathmaker“ ist eine Initiative der Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg, die lebende Kunstwerke für bestäubende Insekten schafft. Anstatt sich auf menschliche Ästhetik zu konzentrieren, entwirft ein spezieller Algorithmus Pflanzpläne, die darauf abzielen, das Überleben und die Vielfalt von Bienen, Schmetterlingen und anderen Bestäubern zu fördern.

    Wie das Projekt Pollinator Pathmaker dem Abpflastern nützen kann:

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  • Pflanzenlisten für den Artenschutz – Conservation Gardening

    Auf privaten und öffentlichen Grünflächen in Deutschland könnten rund 40 Prozent der rückläufigen und gefährdeten heimischen Pflanzenarten gepflanzt werden und wären damit für Conservation Gardening geeignet. Zu dieser Erkenntnis kommen Forschende des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig, nachdem sie die neuesten Daten der laut Roter Liste gefährdeten Arten aller 16 deutschen Bundesländer gesammelt haben. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden nun in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. Die gesammelten Daten bieten die Grundlage für eine von den Forschenden entwickelte Web-App, die Listen mit für Conservation Gardening geeigneten Pflanzen für jedes Bundesland der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt und mit dem Angebot von Gärtnereien abgleicht.

    Web-App „Pflanzenlisten für Conservation Gardening“: https://conservation-gardening.shinyapps.io/app-de/

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  • Spontanes Stadtgrün

    Spontanes Stadtgrün

    Aus der spontanen Begrünung, die sich in Rissen und auf Schotterflächen bildet, können wir viel für das „Abpflastern“ und die nachhaltige Stadtbegrünung lernen:

    Pflanzen sind Überlebenskünstler: Sie zeigen uns, dass Pflanzen selbst unter härtesten Bedingungen (wenig Erde, wenig Wasser, große Hitze) wachsen können. Das lehrt uns, dass wir nicht immer aufwendige Beete anlegen müssen. Schon kleine unversiegelte Flächen können zu einem Mini-Garten werden.

    Jeder Quadratzentimeter zählt: Die kleinen Pflanzen in Ritzen beweisen, dass auch kleinste Flächen einen großen Nutzen haben. Sie kühlen die Umgebung durch Verdunstung, speichern Regenwasser und bieten Lebensraum für Insekten. Das Prinzip der Mikroentsiegelung nutzt genau dieses Potenzial.

    Die Natur ist der beste Planer: Das „Unkraut“ zeigt uns, wo die Natur von sich aus eine Versiegelung aufbricht. Diese Stellen sind oft ideale Orte, um größere Flächen zu entsiegeln, da die dort wachsenden Pflanzen bereits zeigen, dass sich der Standort zur Begrünung eignet.

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  • Entsiegelungswettbewerb „Abpflastern“ startet, damit Wuppertal grüner wird

    Entsiegelungswettbewerb „Abpflastern“ startet, damit Wuppertal grüner wird

    Jetzt Abstimmen über Antrag beim Bürger*innenbudget – Wuppertaler Meldeportal für versiegelte Flächen jetzt freigeschaltet

    Das Netzwerk der Urbanen Gärten Wuppertal bringt den Entsiegelungswettbewerb „Abpflastern“ ins Rollen. Die Ziele sind mehr Blumen und Bäume in der Stadt, das gemeinsame Befreien von versiegelten Flächen und die Reduzierung von Gefahren bei Starkregen.

    Der Wettbewerb basiert auf einem sehr erfolgreichen Vorbild aus den Niederlanden, wo in vielen Städten in kurzer Zeit mehr als 10 Millionen Quadratmeter entsiegelt wurden. Zur Freude der Einwohner, der Pflanzen und der Tiere.

    Jetzt geht es auch in Deutschland los und Wuppertal kann und soll ganz vorne mit dabei sein. Die Urbanen Gärten Wuppertal haben „Abpflastern“ daher zum einen als Idee in das aktuelle Bürger*innenbudget 2025 eingebracht. Unter Talbeteiligung findet noch bis zum 11. Mai die Abstimmung aller Ideen in der ersten Auswahlrunde statt.

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  • Oberflächentemperaturen

    Die Oberflächentemperaturen unterscheiden sich je nach Material und Vegetation erheblich, besonders an sonnigen Tagen. Die wichtigsten Faktoren sind die Albedo (das Reflexionsvermögen) und die Verdunstungskühlung. Dunkle, versiegelte Oberflächen wie Asphalt heizen sich am stärksten auf, während begrünte Flächen wie Rasen oder Wiese am kühlsten bleiben.

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